Operation der Nasenscheidewand

Die Nasenscheidewand (Septum nasi) teilt die Nasenhöhle in zwei Hälften bzw. Nasenhaupthöhlen.
Die Nasenscheidewand ist im vorderen Teil durch Knorpel und im hinteren Teil durch Knochen versteift. Die Luftpassage erfolgt durch beide Nasenhöhlen getrennt.

Die seitliche Wand der Nasenhaupthöhle bilden die sogenannten Nasenmuscheln.

Krankhafte Veränderungen der Nasenscheidewand:

  • Die Nasenscheidewand weist eine Verbiegung auf, die angeboren oder durch einen Nasenbeinbruch verursacht sein kann. Dadurch ist eine der beiden Nasenhaupthöhlen eingeengt, was wiederum zu einer Beeinträchtigung der Nasenatmung führt.
  • Verengung der Nasenhöhle durch chronische Schwellung der Nasenmuscheln, besteht oftmals zusätzlich zur Verbiegung der Nasenscheidewand.
  • Ein Loch in der Nasenscheidewand (Septumperforation), das sich manchmal nach einer Schleimhautschädigung bildet und zu Beschwerden wie z.B. zu pfeifenden Atemgeräuschen, oder häufigen Nasenbluten führen kann.

Eine Behinderung der Nasenatmung kann immer wiederkehrende Infekte der oberen Luftwege zur Folge haben, wie z.B. Nasennebenhöhlenentzündungen, Entzündungen des Rachenraumes und der Luftröhre sowie Schnarchen, Schlafstörungen und Kopfschmerzen.

Therapie
In diesen Fällen kann durch einen operativen Eingriff

  • die Nasenscheidewand begradigt werden
  • ggf. die Nasenmuscheln verkleinert werden
  • das Loch in der Nasenscheidewand geschlossen werden (durch Verpflanzung von Schleimhaut oder durch Einlegen von Knorpel)
Nasenscheidewandoperation ohne Tamponaden
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