Skip to main navigation Zum Hauptinhalt springen Skip to page footer

Modernstes dreidimensionales Bildgebungsverfahren - die digitale Volumentomografie (DVT)

DVT (Digitale Volumentomographie):
Die Digitale Volumentomographie (DVT) ist ein modernes bildgebendes Verfahren, das dreidimensionale Röntgenbilder mit hoher Auflösung liefert. Sie wird häufig in der Zahnmedizin, HNO-Heilkunde und Kieferchirurgie eingesetzt, um detaillierte Einblicke in knöcherne Strukturen zu erhalten. Im Vergleich zur herkömmlichen Computertomographie (CT) bietet die DVT eine geringere Strahlenbelastung bei gleichzeitig hoher Bildqualität. Die Technik ist besonders nützlich bei der Diagnose und Planung von Eingriffen an Zähnen, Kiefer, Nasennebenhöhlen und dem Felsenbein.

Digitale Volumentomographie der Nasennebenhöhlen
Die DVT der Nasennebenhöhlen ermöglicht eine präzise dreidimensionale Darstellung dieser Hohlräume und der angrenzenden knöchernen Strukturen. Die Nasennebenhöhlen, einschließlich der Kieferhöhlen, Stirnhöhlen, Siebbeinzellen und Keilbeinhöhlen, können detailliert untersucht werden, um Entzündungen, anatomische Anomalien wie Septumdeviationen, Polypen oder Tumore zu diagnostizieren.

Diese Methode ist besonders wertvoll bei der Planung von chirurgischen Eingriffen, wie z.B. der Funktionellen Endoskopischen Nasennebenhöhlenchirurgie (FESS). Durch die präzisen Aufnahmen können Chirurgen Eingriffe besser planen und Risiken minimieren. Die DVT hilft auch bei der Diagnose chronischer Sinusitis, da sie eine exakte Beurteilung der Ausdehnung und Lokalisation von Entzündungen ermöglicht.

Digitale Volumentomographie des Mittelohres
Die DVT des Mittelohres ist ein bedeutendes Werkzeug zur Untersuchung der komplexen Strukturen des Ohres, insbesondere des knöchernen Gehörgangs, der Gehörknöchelchen und des Felsenbeins. Diese Technologie bietet hochauflösende Bilder, die es ermöglichen, kleinste Veränderungen oder Schäden im Mittel- und Innenohr zu erkennen.

Die DVT ist besonders nützlich bei der Diagnose und Planung von Eingriffen im Zusammenhang mit Erkrankungen wie Cholesteatom (eine chronische Entzündung mit Knochendestruktion) oder Otosklerose (Verknöcherung im Mittel- oder Innenohr, die zu Hörverlust führt).


Die Kosten einer DVT-Bildgebung werden nicht von der gesetzlichen Krankenversicherung übernommen.