Skip to main navigation Zum Hauptinhalt springen Skip to page footer

Der Kehlkopf

Der Kehlkopf bildet den Übergang vom Rachen zur Luftröhre. 

Der Kehlkopfdeckel sorgt während des Schluckvorgangs dafür, dass die Luftröhre verschlossen bleibt und die Nahrung an dieser vorbei in Richtung Magen gelangt. 

Mit Hilfe der Kehlkopfmuskulatur wird eine Verstellung der Stimmlippen erzielt, wodurch vorbeiströmende Luft in Schwingungen versetzt und damit die Stimme erzeugt wird. 

Direkt hinter dem Kehlkopf und der Luftröhre verläuft die Speiseröhre, welche die Nahrung in Richtung Magen transportiert.

 

Anatomie Kehlkopf (Klickvergrößerung)

Vorsorge und Therapie

Kehlkopfkrebs, auch als Larynxkarzinom bezeichnet, ist eine bösartige Tumorerkrankung, die im Kehlkopf (Larynx) entsteht. Kehlkopfkrebs entwickelt sich häufig in den Zellen, die die Innenfläche des Kehlkopfes auskleiden. Er tritt überwiegend bei älteren Menschen auf, insbesondere bei Männern über 60 Jahren. Die Hauptursachen für Kehlkopfkrebs sind Rauchen und übermäßiger Alkoholkonsum. Diese beiden Faktoren wirken oft synergistisch, was das Risiko erheblich erhöht. Auch andere Risikofaktoren wie langjährige Belastung durch Schadstoffe (z.B. Asbest) oder eine Infektion mit dem Humanen Papillomavirus (HPV) können zur Entstehung beitragen.

Die Symptome von Kehlkopfkrebs variieren je nach Lage und Ausdehnung des Tumors. Zu den häufigsten Anzeichen gehören anhaltende Heiserkeit, ein Kloßgefühl im Hals, Schluckbeschwerden, Hals- oder Ohrenschmerzen und Atemnot. In fortgeschrittenen Stadien kann es auch zu Gewichtsverlust und dem Auftreten von Knoten am Hals durch Lymphknotenmetastasen kommen.


Präventivmaßnahmen gegen Kehlkopfkrebs umfassen vor allem den Verzicht auf Rauchen und übermäßigen Alkoholkonsum. Eine ausgewogene Ernährung und das Vermeiden von Risikofaktoren wie Schadstoffen oder HPV-Infektionen können ebenfalls zur Risikoreduktion beitragen.

 

Der HNO-Arzt nimmt eine gezielte Untersuchung des Kehlkopfes (Endoskopie) und des Mund-Rachenbereichs vor und bewertet die Ergebnisse wie folgt:
•    Der Kehlkopf ist gesund, die nächste Kehlkopfvorsorge sollte in ca. ... Jahren wiederholt werden.
•    Der Kehlkopf ist wahrscheinlich gesund. Zur Sicherheit sind jedoch weitere diagnostische Maßnahmen oder kurzfristige Kontrollen angezeigt.
•    Ein bisher unentdeckter Tumor wurde diagnostiziert. Die Behandlung ist von der Art, der Lage und der Größe des Tumors abhängig.
•    Weitere Erkrankungen im Bereich des Mundes und des Rachens können erkannt werden.

Wer trägt die Kosten?
Die Kehlkopfvorsorge gehört nicht zu den gesetzlichen Vorsorgeleistungen. Die Kosten hierfür muss der Patient selbst tragen. 
Jedoch übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten für alle Patientinnen und Patienten, die sich bisher wegen Kehlkopfkrebs in Behandlung oder Kontrolle befanden oder für ein Kehlkopfkarzinom typische Befunde aufweisen. 
Dieser Vorsorge-Check ist wichtig für Sie und Ihre Gesundheit. 
Gerne beantworten wir Ihnen weitere Fragen.

Vorsorgeuntersuchungen (z.B. indirekte Kehlkopfspiegelung) weisen auf eine Veränderung im Bereich des Kehlkopfes hin. Um die genauere Ursache der Erkrankung erkennen zu können, ist eine Untersuchung des Kehlkopfes (Mikrolaryngoskopie) mit einem starren Rohr (Laryngoskop) ratsam. 

In Narkose wird das Laryngoskop durch den Mund in den Kehlkopf eingeführt. Mit Hilfe eines Mikroskopes lässt sich der Kehlkopf nun genau durch das Laryngoskop untersuchen. 

Im Rahmen dieser Untersuchung können auch kleinere Eingriffe durchgeführt werden, wie z. B.:

•    Entnahme von Gewebeproben
•    das Abtragen von Polypen/Stimmlippenknötchen
•    die Behandlung bzw. Entfernung anderer Schleimhautveränderungen

Quelle: ChatGPT

Voruntersuchungen (z.B. idirekte Kehlkopfspiegelung) weisen auf eine Veränderung im Bereich des Kehlkopfes hin. Um die genaue Ursache der ERkrankung erkennen zu können, raten wir zur Untersuchung des Kehlkopfes (Mikrolaryngoskopie) mit einem starren Rohr.

Der Eingriff
In Narkose wird das Laryngoskop durch den Mund in den Kehlkopf eingeführt. Mit Hilfe eines Mikroskopes lässt sich der Kehlkopf nun genau durch das Laryngoskop untersuchen.

Es können Gewebeproben entnommen, Fremdkörper entfernt und Verändrungen (z.B. Polypen an den Stimmbändern) mit einem feinen Instrument oder einem Laser abgedtragen werden.

Ist ein solcher Eingriff bereits vor der Spiegelung absehbar, werden wir Sie näher darüber aufklären.